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Am 05.04.2019 begeisterte Robert Niemann die Besucher der „Alten Aula“ mit seiner satirischen Lesung. (Quelle: http://www.kulturverein-blankenfelde.de)

Satiriker Robert Niemann liest amüsante Geschichten vor.

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung / Jarolim-Vormeier

„Robert Niemann begeistert mit spitzer Satire…“

(Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 15.07.2018 über die ausverkaufte Lesung im KulturKaffee Rautenkranz, Isernhagen)

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Die „Märkische Oderzeitung“ berichtet über die Lesung in Diensdorf-Radlow am 11. März 2018 (Auszug):

Lacher und Zwischenapplaus bei Satire-Lesung in der Alten Schulscheune Diensdorf-Radlow

Kauderwelsch aus Übersetzungsmaschinen

csm_IRSWPPROD_DLSK0_17b5a83e45© Foto: Elke Lang

Diensdorf-Radlow Was ist der Unterschied zwischen einer Lesung und einer Satire-Lesung? Robert Niemann, seit rund 25 Jahren Autor des Eulenspiegelverlags Berlin, weiß es: „Das Publikum ist höher qualifiziert, denn es muss bei der Satire an den richtigen Stellen lachen.“ Mit dieser Einleitung hatte der Autor am Sonntag die Gäste der Alten Schulscheune in Diensdorf-Radlow gleich auf seiner Seite. Als er seine Erlebnisse mit gleich zwei Navis gleichzeitig vorlas, die Möglichkeiten der Partnersuche über Internet auslotete, aus dem Bedienungsanleitungskauderwelsch bei Maschinenübersetzungen besonders aus dem Chinesischen zitierte. Und noch bei vielen anderen Texten gab es viele Lacher und Zwischenapplaus.

Es war gut beobachteter zwischenmenschlicher Alltagshumor, bei dem sich jeder an irgendeiner Stelle wiederfinden konnte. Gesellschaftliche Probleme oder politische Fragen sind allerdings nicht unbedingt die Sache von Robert Niemann. In dem Text mit der  Überschrift „Mein Freund der Baum“ klingt ganz kurz nur eine kritische Auseinandersetzung mit Ausländerfeindlichkeit an, wenn er die „Deutsche Eiche“ gegen exotische Bäume ins Feld führt. Gern aber nimmt der Satiriker Prominente aus Film, Fernsehen und Sport aufs Korn…

Von Elke Lang

Zum vollständigen Beitrag geht es hier: https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1644612/

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„Der Autor sorgte für Lacher, das Publikum für Begeisterungsstürme.“

(Brandenburger Wochenblatt vom 18. März 2018)

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„Dass die Sachen Vorlesequalität haben, erkennt man auch daran, dass mal ein Borschtschschnellkochtopf vorkommt oder ein aus dem Aztekischen stammender Nichtclnutcl…“

(Matthias Biskupek über „Niemannsland. Willkommen in der 30er Zone“)

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„Robert Niemanns Texte erinnern an die von Axel Hacke, Horst Evers und manchmal auch an Ephraim Kishon. Trotz dieser Mischung bleibt es immer Robert Niemann, der sehr aufmerksam, klug und mit viel Humor seine Sicht auf die Welt und die Menschen mit ihren kleinen Schwächen präsentiert. Einfach wunderbar!“
(Kathrin Schülein, Theater Adlershof, über die Lesung im Theater Adershof)
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„Die Besucher im vollbesetzten Kaminzimmer waren begeistert…“
(aus dem Bericht in der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ über die Lesung in Niedergörsdorf am 23. April 2017)
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„… bissfeste Satire, zuweilen auch über die Schmerzgrenze hinaus, aber das will man ja genauso haben. Herrliche Absurditäten mit logischer Konsequenz bis zum letzten Satz.“
(aus dem Bericht in der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ über die Lesung in Falkensee am 23. September 2016; Quelle: http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Buchpremiere-mit-Zickenkrieg)
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„Was Mao für die Musik, was Mozart fürs Boxen, was Muhammad Ali für China war, das ist Robert Niemann für die unendlichen Weiten des Alltags.“
(Michael Ringel, taz)
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„Ich habe wirklich sehr gelacht!“
(Andreas Dorfmann, TV- und Radiomoderator, über „Niemannsland. Willkommen in der 30er Zone“)

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„Niemanns Texte sind von einer so unsagbar hinterhältigen Nettigkeit, dass man vor ihrer Lektüre nur warnen kann.“

(Mathias Wedel, Chefredakteur des „Eulenspiegel“)

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„Robert Niemann ist nicht nur ein hervorragender Satiriker und Autor, sondern er ist, wie man an dem Abend erfahren konnte, auch ein perfekter Vorleser und unterhaltsamer Erzähler.“
(über die Lesung in Falkensee am 23. September 2016)
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Die „Märkische Allgemeine Zeitung“ berichtet über die Lesung in Teltow am 22.03.2017:

Hochburg des Humors

Bei den Märkischen Literaturtagen 2017 zeigt sich die Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf von ihrer poetischen Seite. Erst kürzlich las Robert Niemann aus seinem neuesten Buch im Teltower Bürgerhaus. Er bescheinigte der „Rübchenstadt“ Humor. Für Leseratten bieten die drei Kommunen reichlich Auswahl.

Teltow.  „Wenn Sie irgendwann das Bedürfnis verspüren, zu lachen, tun Sie es einfach – nicht erst zu Hause. Der gute Ruf Teltows als Humorstandort steht auf dem Spiel“, stimmte Autor Robert Niemann sein Publikum im Teltower Bürgerhaus zu Beginn seiner satirischer Lesung auf das ein, was es erwartete: Trocken-humorige Betrachtungen von ins Absurde geschriebenen Alltagsereignissen.

Gerne ging es dabei um Beziehungen, etwa in einem Text über seinen besten Freund Andreas, der Po und Busen zu den inneren Werten von Frauen zählt und der doch nicht Priester werden wollte, als sich beim entsprechenden „Vorstellungsgespräch“ herausstellte, dass er dazu auch noch religiös werden sollte. Oder in einer Betrachtung über die Kommunikation zwischen Paaren, in der Niemann sich Gedanken darüber macht, ob eine gesetzlich vorgeschriebene tägliche Mindestwortzahl umsetzbar wäre und welche Positionen die einzelnen politischen Parteien diesbezüglich einnehmen würden. Männern sei Alter und Aussehen von Frauen ohnehin egal, behauptete er außerdem in einer Geschichte über Partnerbörsen im Internet – solange sie nur jung und hübsch seien.

Doch auch anderer Themen nahm sich der studierte Historiker an: Strukturschwache Regionen verglich Niemann mit der Hinterkopfglatze des Mannes: „Wenn du sie erst einmal hast, wirst du sie nie mehr los“ – und wussten Sie, dass „Niemand so schnell kein Englisch sprechen kann“ wie die Italiener? Der Berliner las auch über die Probleme beim Bewirten von Freunden, wenn alle Extrawünsche und Unverträglichkeiten berücksichtig werden sollen, denn „eine Allergie ist schließlich keine gewöhnliche Krankheit, sondern immer irgendwie auch Ausdruck der Persönlichkeit“, erzählte von einer Achillessehne, die beim Wechsel von der Rücken- in die Bauchlage im Bett angerissen wurde und schilderte seine Gedanken zu den mehrsprachigen und ausführlichen Ansagen in deutschen Zügen. Außerdem beschrieb er sich selbst als den „unähnlichsten Menschen der Welt“, weil er niemandem ähnlich sehe, so dass er sich bei Autogrammstunden als jede beliebige Person ausgeben könne – seien es Sigmar Gabriel oder Helene Fischer.

Tatsächlich gab sich der 51-Jährige unauffällig, kommt mit der S-Bahn zu seinem Auftritt im Rahmen der Märkischen Literaturtage 2017, gibt bereitwillig Autogramme und scherzt in der Pause mit den Besuchern… Seit mittlerweile 20 Jahren schreibt er satirische Texte für den Eulenspiegel, die taz und die Titanic, vor sechs Jahren hat er dann aus einem Teil seiner gesammelten Geschichten seine erstes Buch („Besser ein Vorurteil als gar keine Meinung“) herausgeben und mit den ersten Lesungen begonnen.

Im vergangenen Jahr folgte Nummer zwei, „Niemannsland. Willkommen in der 30er Zone“, das er aktuell präsentiert und in vier Jahren möchte er seine Texte wieder durchsehen, ob sich erneut genug Material für ein Buch angesammelt hat. Angespannt ist er trotz der Routine noch immer vor jedem Auftritt, „und das ist auch gut so. Ohne diese Energie würde es heißen, dass man es nicht mehr Ernst genug nimmt“, sagt Niemann…, der gerne einmal in einem richtigen Theater lesen würde – „wo vielleicht auch jemand in einer Loge sitzt“. Sein Wunschgast jedoch kommt dafür nicht mehr in Frage, das wäre Manfred Krug gewesen…

Von Konstanze Kobel-Höller

Zu dem Beitrag geht es hier: http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Hochburg-des-Humors