Steter Tropfen fängt den Wurm

Erscheinungsdatum: August 2018
Augusta Presse und Verlag GmbH, Berlin
12,90 € / 6,99 € (eBook)

14,90 € Hardcover

Jede Menge neue Texte. Und zwei ältere. Alle sehr sehr komisch!

Das Buch zum zwanzigjährigen Autorenjubiläum von Robert Niemann.

Erhältlich in der Buchhandlung Ihres Vertrauens und unter

https://www.leseschau.de/Buch/Steter-Tropfen-faengt-den-Wurm-Satirische-Texte-aus-20-Jahren/76

Der Weg zu den richtigen Antworten führt über die richtigen Fragen. Hier werden sie gestellt: Wer ist dieser Single, der sich auf Parship alle elf Minuten verliebt? Wo kommt man an, wenn man mit zwei gleichzeitig eingeschalteten Navigationsgeräten unterwegs ist? Wie lebt es sich als unähnlichster Mensch der Welt? Und was kommt dabei heraus, wenn man Bob Dylans „A hard rain´s gonna fall“ mit dem Google-Übersetzungsprogramm ins Deutsche überträgt?

Doch bei den Fragen bleibt es natürlich nicht…

Auszug:

„Im Jahr 1997 oder 1998 erschien mein erster humoristischer Text im Berliner Satiremagazin „Eulenspiegel“. Er gewann sogleich den Leserpreis, der, so glaube ich, mit 500 D-Mark dotiert war. Ich dachte, so würde es weitergehen. Was es aber natürlich nicht tat. Weitere nennenswerte Preise sind nicht zu vermelden. Das könnte einen Autor, der so glamourös gestartet war wie ich, glatt in die Verzweiflung stürzen. Ein gutes Mittel dagegen besteht darin, immer weiter zu schreiben, denn: Steter Tropfen fängt den Wurm! Außerdem ist es hilfreich, seine Texte zu sammeln und sie von Zeit zu Zeit der Leserschaft gebündelt und geordnet zur Kenntnis zu geben. Geschehen erstmals im Jahr 2012 („Besser ein Vorurteil als gar keine Meinung“, Eulenspiegel-Verlag), sowie dann noch einmal im Jahr 2016 („Niemannsland. Willkommen in der 30er Zone“, ebd.). Das vorliegende Buch enthält Texte, die in den beiden Büchern nicht abgedruckt sind; sei es, dass sie thematisch nicht hinein passten, sei es, dass sie erst zu einem späteren Zeitpunkt entstanden sind. Viele gab es in den einschlägigen Humorfachblättern dieses Landes schon einmal zu lesen. Hinzu kommen zwei mehr oder weniger kräftig überarbeitete Texte aus dem Vorgängerbuch; sie haben sich die Aufnahme in diese Sammlung dadurch verdient, dass sie auf Lesungen stets für besondere Erheiterung sorgen. Welche das sind, müssen Sie schon selbst herausfinden.

Auf einen Abdruck der Texte in chronologischer Abfolge wird verzichtet; stattdessen sind sie bestimmten Themen zugeordnet. Damit Sie nicht gedanklich ständig hin- und herspringen müssen, wovon Ihnen möglicherweise schwindlig würde. Für derartige Nebenwirkungen wäre dann ein Beipackzettel zu verfassen, wofür ich weder motiviert noch ausgebildet bin. Falls es jemanden interessiert: Der älteste hier abgedruckte Text stammt, wenn ich das richtig erinnere, aus dem Jahr 1999 („Mähbericht“), der jüngste entstand 2018 („Die Steffi, der Boris und ich“).

„Das sind aber gar nicht 20 Jahre, wie es auf dem Cover steht!“, werden Sie jetzt möglicherweise rufen. „Sondern nur 19!“

„Sie irren sich“, erwidere ich. „Es sind 20 Jahre. Zählen Sie ruhig nach, so wie auch ich es getan habe! Nehmen Sie getrost die Finger! Nutzen Sie bei Bedarf weitere geeignete Körperteile!“

Und wenn Sie bei 20 angekommen sind, ziehen Sie sich, um eine Erkenntnis reicher, still zurück und studieren dieses Buch.

Sie können noch einiges mehr lernen.“